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Österreich Presseforum

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18.01.2017

AutoZum 2017: Bosch baut Angebot mit vernetzten Lösungen für Handel und Werkstätten aus

Mehr Wartungseffizienz und höhere Qualitätsstandards

Bosch vernetzt Fuhrpark mit der Werkstatt

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  •     Vernetzung erschließt zusätzliche Geschäftsmodelle
  •     Neue Services durch Telematik-Lösungen
  •     Lenksysteme erweitern Produktpalette
  •     Neue Prüf- und Diagnosegeräte für die moderne Werkstatt

Bosch präsentiert auf der AutoZum in Salzburg (18. bis 21. Jänner/Halle 10, Stand 0629) eine breite Palette an Komponenten, Systemen und Dienstleistungen sowie Lösungen, mit denen Handel und Werkstätten ihre Abläu-fe künftig noch effizienter gestalten und ihr Leistungsangebot erweitern können. „Wir bauen unser Angebot rund um die Vernetzung konsequent aus, denn wir sind davon überzeugt, dass die Vernetzung das prägende Thema auch für unsere Branche ist“, sagte Ing. Helmut Stuphann, MBA, Verkaufsleiter Bosch Automotive Aftermarket Österreich. So können Werkstätten mit der neuen Software von Bosch ihre Effizienz wesentlich erhöhen. Und mit neuen Telematik-Lösungen unterstützt Bosch den wirtschaftlichen Betrieb von Flotten.

Lösungen für die vernetzte Werkstatt
Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Fahrzeuge und ihrer Umge-bung führt auch zu einer grundlegenden Veränderung in den Werkstätten und im Teilehandel. „Der Connected Workshop, also die vernetzte Werkstatt, im Zusammenspiel mit einer Vielzahl an Connected Services ist unser zentrales Thema“, betonte Stuphann. Ein Beispiel hierfür ist die neue Software „Connected Repair“. Connected Repair vernetzt alle Systeme innerhalb der Werkstatt. Die Fahrzeugidentifikation wird nur einmal durchgeführt und dann an alle angeschlossenen Geräte in der Werkstatt übertragen. Tippfehler werden somit vermieden und der Werkstattmitarbeiter kann sich auf die Reparatur konzentrieren. Zudem erlaubt das System einen einfachen und schnellen Zugriff auf abgespeicherte Prüfprotokolle. „Werkstattbesuche lassen sich dadurch leichter planen und auch die Arbeitsabläufe im Service können verbessert werden. Fahrzeugdaten und die Reparaturhistorie liegen bei Ankunft des Kunden bereits vor, Daten werden automatisch zwischen Servicegeräten übertragen und gespeichert“, erklärte Stuphann.

Auch Telematik-Daten aus den Fahrzeugen lassen neue Services entstehen, die das herkömmliche Produktgeschäft ergänzen. Den Werkstätten bietet sich beispiels-weise die Möglichkeit einer engen Kooperation mit Flottenbetreibern. Beide Seiten profitieren von der Bosch-Lösung. Flottenbetreiber erhalten einen guten Überblick über Status, Fahrverhalten und anstehende Reparaturen. Kleinere Fuhrparkbetreiber wie beispielsweise Lieferdienste oder Handwerksdienstleister können das technische Fuhrparkmanagement bequem der Werkstatt übertragen. Die Betriebe können so früh Wartungsarbeiten koordinieren und somit Standzeiten der Fahrzeuge reduzieren. Das ist die Basis für eine enge Bindung zwischen Fahrzeugbetreibern und Werkstatt. „In Österreich betreibt Bosch bereits ein erfolgreiches Pilotprojekt", so Stuphann.

Moderne Ausstattung für die Kfz-Werkstatt
Auf der diesjährigen AutoZum zeigt Bosch auch das Klimaservicegerät AC 788 PRO CoolTech. Die neuesten und fortschrittlichsten technischen Lösungen und bedarfsgerechte Funktionen sind in dieses Klimaservicegerät geflossen. Es ist mit einer ASA-Netzwerk-Schnittstelle und zwei separaten Frischölkreisen ausgestattet. Das Kältemittel-Management lässt sich auf dem großen Farbdisplay darstellen oder per USB bzw. Bluetooth auf einen PC übertragen. Darüber hinaus hat Bosch das Klimaservicegerät ACS 661 im Programm. Es wurde in enger Kooperation mit den Automobilherstellern entwickelt. Mit seinem vollautomatischen Ablauf erlaubt es den problemlosen, schnellen und präzisen Klimaservice und zeichnet sich durch seinen starken Kompressor und eine hohe Vakuumpumpenleistung aus. Es ist für den Klimaservice bei Pkw- und Nutzfahrzeugen genauso geeignet wie bei Hybrid- und Elektroautos. Dazu verfügt das Bosch ACS 661 über zwei Öleinspritzflaschen für PAG- und POE-Schmiermittel sowie eine automatische Spülfunktion.

Ebenso neu von Bosch: der universelle Werkstattarbeitsplatz LTB 300 – eine kombinierte Lösung für unterschiedliche Prüfaufgaben in der Kfz-Werkstatt. Die nivellierbare Fahrzeugprüffläche LTB 300 ermöglicht es, Unebenheiten und Höhenunterschiede des Werkstattbodens um bis zu 40 Millimeter über die Arbeitsplatzlänge von bis zu sechs Metern auszugleichen. In Verbindung mit einem digitalen Scheinwerfereinstellgerät kann die Werkstatt damit präzise Scheinwerferprüfungen und Einstellungen  durchführen. Zudem ist die Fahrzeugprüffläche LTB 300 mit Dreh- und Schiebeplatten für die Fahrwerkvermessung ausgerüstet, so dass mit entsprechender Ausrüstung Eingangsvermessungen im Minutentakt durchgeführt sowie Radsturz, Einzel- und Gesamtspur und die geometrische Fahrachse bestimmt werden können. Damit wiederum sind die Voraussetzungen geschaffen, um Fahrerassistenzsysteme (FAS) mit Justage-Werkzeugen wie Radarreflektorspiegeln und Kamerakalibriertargets einzustellen. Somit können an einem kombinierten Werkstattarbeitsplatz mit LTB 300 und den verschiedenen Prüf- und Testsystemen Fahrwerk, Scheinwerfer und FAS eingestellt werden.

Bosch präsentiert auch die Kalibriereinrichtung DAS 1000. Dank der seitlichen Positionierung der Messwertaufnehmer des 3D-Achsmess-Systems können die Messtafeln des DAS 1000 vor dem Fahrzeug optimal ausgerichtet werden. Die notwendige präzise Fahrwerkvermessung zur Ermittlung der geometrischen Fahrachse mit rollender Felgenschlagkompensation lässt sich so ebenfalls einfach durchführen.

Umfassendes Ersatzteilprogramm
Nachdem Bosch die ZF Lenksysteme GmbH zu 100 Prozent übernommen hat, umfasst das Bosch-Ersatzteilprogramm jetzt auch komplette Lenksysteme und Lenkungskomponenten für alle Fahrzeugtypen vom Kleinwagen bis zum schweren Fernverkehrs-Lkw in Erstausrüstungsqualität. Neben mechanischen und hydraulischen Lenksystemen hat Bosch auch Elektrolenkungssysteme im Programm, die als Voraussetzung für eine ganze Reihe moderner Assistenzsysteme und das autonome Fahren zunehmend von Pkw- und Nutzfahrzeug-Herstellern eingesetzt werden.

Des Weiteren neu im Bosch-Programm ist die Lithium-Ionen-Zweirad-Batterie M Li-ion. Sie ist aufgrund ihrer innovativen Lithium-Ionen-Technologie deutlich zyklenfester als herkömmliche Blei-Säure-Batterien. Sie ist zudem um zwei Drittel leichter. Da Zweirad-Batterien meist weit oben eingebaut sind, hat das geringe Gewicht der M Li-ion auch positive Auswirkungen auf den Schwerpunkt der Maschinen. Ein Batterie-Managementsystem, die sogenannten Balancer, stellen eine ausgewogene Entladung und Ladung aller Zellen sicher. Ein weiterer Pluspunkt ist die geringe Selbstentladung der M Li-ion. So hält sie ihre Ladung bis zu viermal länger als vergleichbare Blei-Säure-Batterien und übersteht die Winterpause damit problemlos. Mit ihrer Leistungsfähigkeit und dem schnellen, zuverlässigen Startverhalten ist die M Li-ion besonders gut für Zweiräder mit hohem Energieverbrauch geeignet, wie Motorräder mit ABS und Motorcycle Stability Control (MSC) oder elektronischer Benzineinspritzung. Mit der neuen Motorrad-Batterie M Li-ion können Werkstätten und Handel ihren Kunden eine leistungsstarke Zweirad-Batterie für mehr Dynamik und Fahrspaß bieten.

Bosch stellt auf der AutoZum auch neue Bremsflüssigkeiten vor: die ENV6 und ENV4. Die Bezeichnung ENV entstammt dem englischen Begriff „envelope“ (Umschlag). Sie weist darauf hin, dass im Abdeckungsumfang so gut wie alle Bremssysteme ab 1990 enthalten sind. Als erste Bremsflüssigkeit arbeitet die hoch dynamische ENV6 mit niedriger Viskosität und gleichzeitig hohem Nasssiedepunkt und entspricht bereits heute den Anforderungen zukünftiger moderner Bremssysteme.
In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2016 mit rund 2 900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro. Bosch ist seit 1899 in Österreich präsent und heute mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung von Kraftfahrzeugtechnik angesiedelt.
Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 402 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 78,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben". Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 64 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

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