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30.09.2019

Pionier in der Batterie-Entwicklung: 50 Jahre Akku-Kompetenz bei Bosch Power Tools

Erste Akku-Elektrowerkzeuge bereits 1969

Pionier in der Batterie-Entwicklung: Erste Akku-Elektrowerkzeuge bereits 1969

Vor 50 Jahren brachte Bosch Power Tools die ersten Akku-Elektrowerkzeuge auf den Markt: eine Heckenschere und eine Bohrmaschine mit Batterie zum Umhängen über die Schulter. Die Batterie, ein Blei-Gel-Akku mit 12 Volt, erinnert heute an eine Auto-Batterie und wog 1969 noch stolze 5,5 Kilo ‒ die Heckenschere war damit bereits eine ganze Stunde lang einsatzbereit. Bosch legte damit den Grundstein für die Entwicklung zahlreicher Akku-betriebener Elektrowerkzeuge.

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Leinfelden – Vor 50 Jahren brachte Bosch Power Tools die ersten Akku-Elektrowerkzeuge auf den Markt: eine Heckenschere und eine Bohrmaschine mit Batterie zum Umhängen über die Schulter. Die Batterie, ein Blei-Gel-Akku mit 12 Volt, erinnert heute an eine Auto-Batterie und wog 1969 noch stolze 5,5 Kilo ‒ die Heckenschere war damit bereits eine ganze Stunde lang einsatzbereit. Man konnte etwa 20 Meter Hecke schneiden, danach war eine Ladung von sechs bis acht Stunden erforderlich. Bosch legte damit den Grundstein für die Entwicklung zahlreicher Akku-betriebener Elektrowerkzeuge. „Unsere Akku-Kompetenz ist das zentrale Element der Innovationen der letzten Jahrzehnte. Wir gestalten die technische Entwicklung der Branche und leisten immer wieder Pionierarbeit“, erklärt Henk Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools GmbH. „Unser Anspruch ist es, die kleinsten und leistungsfähigsten Akkus im Markt zu haben, um kabelgebundene Werkzeuge langfristig durch Akku-Geräte zu ersetzen. Sie erleichtern unseren Verwendern die Arbeit – sei es in Heim und Garten, in Werkstätten oder auf Baustellen.“

Bosch baute die Akku-Kompetenz konsequent aus und brachte knapp fünf Jahre später mit einer Grasschere das erste Gerät mit integriertem Akku für Hobby-Gärtner auf den Markt. Sie hatte eine Schnittbreite von 80 Millimetern und schnitt mit einer Ladung circa 45 Minuten lang Rasenkanten, kleine Grasflächen und Ziersträucher. Bosch setzte dabei erstmals eine neue Akku-Zellentechnik ein: Die Grasschere wurde mit einem Trocken-Akku mit vier Nickel-Cadmium-Zellen betrieben. Die wesentlichen Vorteile dieses Akkus: hohe Energiedichte und lange Lebensdauer. Er konnte hundertfach wieder aufgeladen werden. Das kam bei den Verwendern gut an: Mit der Akku-Grasschere von Bosch entwickelte sich in der Bundesrepublik Deutschland 1974 erstmals ein Markt für kabellose Elektro- und Gartenwerkzeuge. Das Akku-Geschäft bei Bosch nahm Fahrt auf.

Den nächsten Meilenstein setzte Bosch 1984 mit dem ersten professionellen Akku-Bohrhammer der Welt – dem GBH 24 V. Mit der Übertragung der Akku-Technologie auf den Bohrhammer kam Bosch den Bedürfnissen professioneller Anwender nach und baute seine Position als Akku-Pionier weiter aus. Der kabellose Bohrhammer stellte die einzige Möglichkeit dar, bestimmte Arbeiten fernab von Steckdosen auszuführen, zum Beispiel bei der Montage im auflebenden Fertighausbau. Gerüstbauer benötigten das Akku-Gerät, um hoch oben Löcher in die Wand zu bohren, Elektriker, um Antennen und Blitzableiter zu befestigen. Der GBH 24 V bot Handwerkern die nötige Flexibilität bei gleichzeitig hoher Leistung und Kapazität. Basis dafür war ein Trocken-Akku mit 20 Nickel-Cadmium-Zellen, dessen Innenwiderstand mehr als ein Drittel unter dem von herkömmlichen Batterien lag und so für einen hohen Wirkungsgrad sorgte: Mit einer Akku-Ladung konnten Handwerker über 60 Löcher bohren.

1998 folgte eine Serie innovativer Akku-Bohrschrauber für Profis: Zwei Modelle mit 14,4 und 12 Volt arbeiteten mit neuer cadmiumfreier Akku-Zellentechnik. Die Akku-Packs aus Nickelmetallhydrid waren wesentlich kompakter und leichter als herkömmliche Nickel-Cadmium-Akkus, gleichzeitig verfügten sie über mehr Kapazität. Ein 2,0 Ah-Akku mit Nickelmetallhydrid-Technik bot beispielsweise das gleiche Speichervermögen wie ein 2,0 Ah-Akku mit Nickel-Cadmium-Technik, war jedoch 20 Prozent leichter und rund ein Drittel kleiner.

2003 revolutionierte das weltweit erste Elektrowerkzeug mit Lithium-Ionen-Akku den Markt: der Akku-Schrauber Ixo. Das beliebteste Elektrowerkzeug der Welt wurde inzwischen mehr als 18 Millionen mal verkauft und genießt längst Kult-Status. Dank der Lithium-Ionen-Technologie, die man damals nur aus Mobiltelefonen kannte, war der Ixo stets einsatzbereit – ohne Selbstentladung und Memory-Effekt: Der größte Teil der Energie stand somit auch nach einem Jahr ohne Gebrauch noch zur Verfügung und ohne Einbußen beim Nachladen. Die Akku-Zellen waren darüber hinaus bis zu 40 Prozent leichter als herkömmliche Nickel-Cadmium-Zellen: Der Ixo wog gerade einmal 300 Gramm und war damit ein Leichtgewicht.

Die Akkus sind immer kompakter und gleichzeitig leistungsstärker geworden. Sie speisen heute autonome Rasenmäher wie den Indego S+ und neue Hochleistungsgeräte wie die Biturbo-Werkzeuge für Handwerker. „Innovationen wie Biturbo werden die Treiber unseres Geschäftes sein“, unterstreicht Henk Becker den Trend zu immer kleineren und leistungsstärkeren Geräten. „Wir bauen unsere Akku-Systeme kontinuierlich aus, um unseren Verwendern mit 50 Jahre geballter Akku-Kompetenz viele weitere Innovationen anzubieten, die ihre Bedürfnisse optimal erfüllen.“

In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2018 mit mehr als 3 000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro. Bosch ist seit 1899 in Österreich präsent und heute mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung von Kraftfahrzeugtechnik angesiedelt.
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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft  des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.
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50 Jahre Akku-Kompetenz bei Bosch Power Tools: Erster professioneller Akku-Bohrhammer
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Das erste Elektrowerkzeug mit Lithium-Ionen-Akku der Welt: Der Ixo genießt längst Kult-Status
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Konsequenter Ausbau des Akku-Segments: Bosch Power Tools steht für Innovationen
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Vor 50 Jahren brachte Bosch Power Tools die ersten Akku-Elektrowerkzeuge auf den Markt: eine Heckenschere und eine Bohrmaschine mit Batterie zum Umhängen über die Schulter. Die Batterie, ein Blei-Gel-Akku mit 12 Volt, erinnert heute an eine Auto-Batterie und wog 1969 noch stolze 5,5 Kilo ‒ die Heckenschere war damit bereits eine ganze Stunde lang einsatzbereit. Bosch legte damit den Grundstein für die Entwicklung zahlreicher Akku-betriebener Elektrowerkzeuge.

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