| - Bisher zwei Siegerprojekte beim Bosch Technik fürs Leben-Preis aus Steyr
- 2010 sind erneut 10 Projekte von 24 Schülern der HTL Steyr angemeldet
- Angehende Maturanten präsentieren Bosch-Mitarbeitern ihre Diplomarbeiten
Im Juni noch die Schulbank drücken und im September schon fix im Job? Mit den Referenzen mancher HTL-Steyr-Absolventen ist das kein Problem. Schon mehrere von ihnen haben inzwischen den Bosch Technik fürs Leben-Preis abgeräumt und damit das Ticket für ein vollbezahltes Berufspraktikum in einem internationalen Unternehmen gelöst. Auch heuer sind wieder zehn Diplomprojekte aus der HTL Steyr bei Österreichs größtem HTL-Schüler-Wettbewerb angemeldet. Knapp vor dem Einreichschluss machten sich die Vertreter der Robert Bosch AG auch vor Ort ein Bild von den geplanten Einreichungen. Ing. DI(FH) Christian Ganser, designierter Standortsprecher der Robert Bosch AG in Linz, gab den Schülern einen Einblick in das Unternehmen und Tipps für den Karriereeinstieg nach der Matura. Im Anschluss präsentierten angehende Absolventen ihre Diplomprojekte.
Bosch-MitarbeiterInnen freuen sich auf Ideen- und Erfahrungsaustausch mit Schülern
Alexandra Pfisterer, Absolventin der HTL Steyr, hat es geschafft. Bis jetzt ist sie die einzige junge Frau, die mit dem Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit Klassenkamerad Lukas Schauer gewann sie 2008 den renommierten Preis. Thomas Riedl konnte den Erfolg der Schule im vergangenen Jahr wiederholen. Die Latte liegt hoch, aber die neuen Projekte können sich sehen lassen. Ein E-Bike, das bei zu hoher Pulsfrequenz des Fahrers einen Elektromotor zuschaltet, ein Speicherkatalysator, der Schadstoffe wieder in Luftanteile transformiert oder etwa eine automatisierte Siloschneidzange. Solche und weitere Diplomprojekte aus der HTL Steyr wurden nun zum Bosch Technik fürs Leben-Preis 2010 angemeldet. „Allein die Beschreibungen in den Anmeldungen haben uns sehr interessiert, daher wollten wir mit den Schülern direkt in Kontakt treten“, sagt Christian Ganser, der selbst einst die HTL-Schulbank drückte. „Als langjähriger Bosch-Mitarbeiter habe ich schon viele Berufseinstiege jüngerer Kollegen miterlebt“, erinnert sich Ganser. Sein Tipp: „Das Wissen aus der HTL sollte sitzen, aber wichtig sind auch praktische Erfahrungen, etwa wie der Arbeitsalltag in Unternehmen aussieht. Soviel wie nur möglich in die reale Berufswelt hinein zu schnuppern zahlt sich aus“, rät der designierte Standortsprecher, der sich mit den Schülern über ihre Diplomprojekte unterhielt.
Rückhalt aus dem Lehrerzimmer
Aber nicht nur die Ideen der Schüler, sondern auch Unterstützung durch die Betreuer ist für die Beteiligung bei Wettbewerben wichtig. Alfred Benedetto, Professor für Maschinenbau an der HTL Steyr, betreut auch heuer wieder zahlreiche Schüler bei der Umsetzung ihrer Projekte. „Die Schüler nehmen viel davon mit, wenn sie echte Projekte für Unternehmen realisieren. Dabei können sie ihr Wissen anwenden – das müssen wir fördern“, so Benedetto, der hofft, 2010 mit seinen Schülern den begehrten Preis wieder nach Steyr zu holen.
Factbox: Die HTL Steyr beim Bosch Technik fürs Leben-Preis
- Mit 10 angemeldeten Diplomarbeiten von insgesamt 24 Schülern kommt die HTL Steyr auf die drittmeisten Anmeldungen beim Technik fürs Leben-Preis 2010
- 2008 und 2009 kam je eine Siegerarbeit von Schülern der HTL Steyr
- 2008 waren 7 von 16 der nominierten Projekte Einreichungen aus der HTL Steyr
Infos zum Technik fürs Leben-Preis im Internet unter www.bosch.at/tfl
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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 275 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet rund 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.
In Österreich beschäftigt die Bosch Gruppe insgesamt 2.500 Mitarbeiter und erzielte 2009 einen konsolidierten Umsatz von 811 Millionen Euro.
Mehr Informationen unter www.bosch.at.
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4715030A-(TfLSteyr) - März 2010 |