15.04.2026

Bosch Innovationspreis 2026

Österreichs Technik-Talente stellen mit 80 Einreichungen Rekord auf
Zu dieser Meldung gibt es:

Pressetext 4409 Zeichen

  • Sonderkategorie: „ACE-Challenge“ wird prämiert.
  • Preisgeld: Jedes Gewinnerteam erhält 1.500 Euro.
  • Jury-Update: AIT-Expertin Anna Huditz verstärkt das Entscheidungsgremium.

Wien – Der Bosch Innovationspreis 2026 geht mit einem Rekord in die entscheidende Phase: 80 Diplomarbeiten von 203 Schülerinnen und Schülern von 27 Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) wurden eingereicht. Damit bestätigt der Wettbewerb erneut seine Bedeutung als zentrale Plattform für technischen Nachwuchs in Österreich. „Die Rekordbeteiligung von 80 Einreichungen ist ein überwältigendes Signal: Die Begeisterung für Technik und Innovation bei Österreichs HTL-Jugend ist größer denn je“, betont Helmut Weinwurm, Vorstandsvorsitzender der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich. „Dieses Engagement ist genau das, was wir brauchen, um die technologischen Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“ Ein Blick auf die Einreichungen zeigt eine breite Beteiligung: An der Spitze des Bundesländer-Rankings stehen Oberösterreich mit 18, Kärnten mit 17 sowie Wien und Salzburg mit je 14 Einreichungen. Dahinter belegen Niederösterreich (7), das Burgenland (4) sowie die Steiermark und Tirol (je 3) die weiteren Plätze. Die Teilnehmenden, die den Preis oft als „HTL-Oscar“ bezeichnen, überzeugen dabei nicht nur mit kreativen Ideen, sondern vor allem mit innovativen Prototypen und praxistauglichen Lösungen.

Mobilität der Zukunft: Sonderkategorie ACE-Challenge
Neben den etablierten Kategorien Mobility, Industrial Technology und Connected Living wird der „HTL-Oscar“ heuer auch in der Sonderkategorie „ACE-Challenge“ vergeben. „ACE“ steht für Automated, Connected, Electrified und damit für zentrale Technologien der Mobilität der Zukunft. Die jungen Techniktalente entwickeln dabei ein vernetztes, fahrbares Demonstrations-fahrzeug, mit dem Funktionen wie autonomes Fahren, Fahrzeugkommunikation oder intelligentes Parken realitätsnah umgesetzt werden. Die Verleihung des Bosch Innovationspreises findet am 11. Juni 2026 in der historischen Fahrzeughalle von Bosch in Wien-Simmering statt. Dort werden die besten Projekte live präsentiert und die Gewinnerteams gekürt. Neben der begehrten Trophäe erhalten die Siegerteams eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro pro Team.

Finale Entscheidung trifft Expertenjury
Die eingereichten Arbeiten durchlaufen einen zweistufigen Bewertungsprozess. Zunächst wählen interne Expert*innen von Bosch die besten Projekte aus und nominieren die Top 5 pro Kategorie. Im Anschluss entscheidet eine Fachjury über die Siegerarbeiten. Neu im Gremium ist AIT-Expertin DI Mag. Anna Huditz. Gemeinsam mit sechs weiteren Jurymitgliedern aus Wissenschaft, Verwaltung und Industrie bewertet sie die eingereichten Projekte:
  • Hofrätin Mag. Dr. Susanna Slaby (Vorständin der Technischen Abteilung 4A und Vorsitzende der Nichtigkeitsabteilung am Österr. Patentamt)
  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Gabriele Kotsis (Leiterin des Instituts für Telekooperation, Johannes Kepler Universität Linz)
  • Dipl.-Ing. Wolfgang Kern (Leiter der Abteilung I/11 technischer, gewerblicher und kunstgewerblicher Schulen im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung)
  • FH-Prof. DI Dr. mont. Heimo Sandtner (Rektor FH Campus Wien)
  • Dr. techn. Martin Riester (Centerleiter der Fraunhofer Austria Research GmbH, Wien)
  • Mag. (FH) Helmut Weinwurm (Vorstandsvorsitzender der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich)
  • DI Mag. Anna Huditz (Leiterin der Abteilung Transportation Infrastructure Technologies, AIT Austrian Institute of Technology GmbH)
Talente von heute für die Technik von morgen
Für Bosch Österreich-Chef Helmut Weinwurm, selbst HTL-Absolvent, ist die hohe Beteiligung das entscheidende Signal: „Die beeindruckende Zahl der Einreichungen zeigt uns, dass hier eine Generation heranwächst, die gestalten und Verantwortung übernehmen will. Das ist genau der Pioniergeist, den wir bei Bosch als Motor für Innovation verstehen.“ Es gehe um die Kreativität und den Mut, sich an komplexe Themen heranzuwagen. Der Bosch Innovationspreis sei daher nicht nur ein Wettbewerb, sondern eine Plattform, um die nächste Generation von Erfinderinnen und Innovatoren zu fördern.

Weitere Informationen zum Bosch Innovationspreis finden Sie auf der Bosch Innovationspreis-Webseite.
In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2024 mit mehr als 3 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 1,25 Milliarden Euro. 1899 übernahm die Firma Dénes & Friedmann die Vertretung der Bosch-Produkte für die gesamte Donaumonarchie. Das war der Beginn der Bosch-Aktivitäten in Österreich und der Startschuss für eine blühende Erfolgsgeschichte. Heute ist Bosch in Österreich mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Mobilitätslösungen angesiedelt. Nahezu die Hälfte der Belegschaft in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Engagierte Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Auch in den Produktionsbetrieben in Hallein, Bischofshofen, Linz und Pasching sowie in den Vertriebs- und Verwaltungsbereichen tragen dynamische Beschäftigte zum nachhaltigen Erfolg der Bosch-Gruppe in Österreich bei. Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen mit weltweit rund 418 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2024). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 90,3 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 490 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 87 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten. Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip:

Sofort downloaden

Bilder (3)

Gesine Wollboldt und Viola Vorhauer von der HTL Braunau reichten ihre Diplomarbeit „Luminacell-Biostim“ beim Bosch Innovationspreis 2026 ein. Ihr Projekt erforscht den Einsatz von Halbleitermaterialien bei der Behandlung von Netzhauterkrankungen.
4 898 x 3 265 © privat
Richard Pruckmair, Mathias Waltner,  Nino Wieland und Michael Erber von HTL Rennweg in Wien gehen mit ihrem Projekt „PowAirLoop“ ins Rennen zum den Bosch Innovationspreis 2026..
1 600 x 1 066 © privat
David Springer, Simon Falkinger und Tobias Krenn nehmen mit dem „eVehicle Rescue Trainer“ am Bewerb teil. Ihr interaktives Schulungsmodell hilft Rettungskräften, die sichere Bergung von verunfallten Elektrofahrzeugen zu trainieren.
6 000 x 4 000 © privat


Kontakt

02  Marlies Haas
Marlies Haas
Telefon: +43 1 79722-5010