12.06.2026

Innovation aus dem Burgenland: HTBLA Eisenstadt gewinnt Bosch Innovationspreis 2026

Andras Farkas von der HTBLA Eisenstadt sicherte sich den Sieg in der Kategorie „Mobility“. © Bosch/Christian Husar

Im Rahmen seiner Diplomarbeit „EcoMorph – Modulare Plattform für vielseitige Mobilität“ entwickelte er eine elektrisch betriebene Mobilitätsplattform, die mehrere Einsatzbereiche in einem System vereint.

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  • HTBLA Eisenstadt gewinnt in der Kategorie „Mobility“
  • Siegerprojekt „EcoMorph“: modulare Plattform für nachhaltige Mobilität
  • Durchgesetzt gegen 80 Einreichungen aus ganz Österreich
  • Starkes Signal für Innovationskraft aus dem Burgenland

Eisenstadt/Wien – Ein großer Erfolg für das Burgenland: Die HTBLA Eisenstadt hat beim Bosch Innovationspreis 2026, dem größten unternehmensinitiierten HTL-Wettbewerb, den Sieg in der Kategorie „Mobility“ geholt und sich damit von insgesamt 80 eingereichten Diplomarbeiten aus ganz Österreich durchgesetzt.

Ausgezeichnet wurde Andras Farkas von der HTBLA Eisenstadt für sein Projekt „EcoMorph – Modulare Plattform für vielseitige Mobilität“. Der Preisträger entwickelte eine elektrisch betriebene Mobilitätsplattform, die mehrere Einsatzbereiche in einem System vereint. Über ein Schnellwechselsystem können unterschiedliche Module – etwa für Straße, Wasser oder Schnee – flexibel kombiniert werden. Dadurch entsteht eine skalierbare, ressourcenschonende Lösung, die mehrere Einzelfahrzeuge ersetzen kann.

Die hochkarätige Fachjury aus Wissenschaft, Industrie und Bildung würdigte insbesondere die technische Bandbreite und die klare Ausrichtung auf die Praxis. Das Projekt überzeuge durch den systematischen Aufbau einer modularen Plattform und zeige eindrucksvoll, welches Potenzial in integrierten, nachhaltigen Mobilitätslösungen steckt.

Regionen gestalten Innovationen maßgeblich mit
Helmut Weinwurm, Vorstandsvorsitzender der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich, betonte: „Die hier versammelten jungen Technikerinnen und Techniker beeindrucken durch ihre Souveränität und ihren Gestaltungswillen: Sie wenden Technologie nicht nur an, sondern treiben sie aktiv voran.“

Mit dem ausgezeichneten Projekt aus Eisenstadt zeigt das Burgenland eindrucksvoll, dass innovative Lösungen für die Mobilität der Zukunft nicht nur in großen Industriestandorten entstehen, sondern auch in den Regionen maßgeblich mitgestaltet werden.

Weitere Fotos zur Verleihung vom Bosch Innovationspreis 2026 sind hier zu finden.
In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2025 mit rund 3 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro. 1899 übernahm die Firma Dénes & Friedmann die Vertretung der Bosch Produkte für die gesamte Donaumonarchie. Das war der Beginn der Bosch-Aktivitäten in Österreich und der Startschuss für eine blühende Erfolgsgeschichte. Heute ist Bosch in Österreich mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Mobilitäts- und Wasserstoff-Lösungen angesiedelt. Nahezu die Hälfte der Belegschaft in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Engagierte Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Auch in den Produktionsbetrieben in Hallein, Bischofshofen, Linz und Pasching sowie in den Vertriebs- und Verwaltungsbereichen tragen dynamische Beschäftigte zum nachhaltigen Erfolg der Bosch-Gruppe in Österreich bei.  Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 413 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2025). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 91 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung und künstliche Intelligenz technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Hard-, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 500 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 82 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung.

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Bilder (3)

Andras Farkas von der HTBLA Eisenstadt sicherte sich den Sieg in der Kategorie „Mobility“.
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Im Bild (v.l.n.r.): Jurorin DI Mag. Anna Huditz (Abteilungsleiterin am AIT) und DI Gerhard Probst (HTBLA Eisenstadt) mit dem Gewinner Andras Farkas (HTBLA Eisenstadt) sowie Bernhard Grün (Robert Bosch AG)
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Am 11. Juni 2026 fand in Wien die Verleihung vom Bosch Innovationspreis 2026 statt.
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