14.04.2026

Mehr Effizienz im Batterierecycling

Bosch Rexroth zeigt auf der IFAT 2026, wie sich das Recycling von Elektrofahrzeugbatterien effizient skalieren lässt
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Steigende Stückzahlen von End-of-Life-Fahrzeugbatterien und eine hohe Varianz an Batterietypen stellen Betreiber der derzeit häufig noch kleinen Recyclinganlagen mit manuellen Arbeitsschritten vor eine große Herausforderung. Für ein wirtschaftliches Recycling von Elektrofahrzeugbatterien müssen die Anlagen künftig skalierbarer werden und den Automatisierungsgrad deutlich steigern. Auf der IFAT 2026 stellt Bosch Rexroth sein skalierbares Gesamtkonzept für ein zukunftsfähiges Batterierecycling vor, das Wirtschaftlichkeit und Prozesseffizienz steigert und Sicherheitsrisiken reduziert.

Mit dem steigenden Anteil an Elektrofahrzeugen weltweit erhöht sich auch die Zahl der Fahrzeugbatterien, die künftig das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Ihr Volumen wird sich allein in den nächsten fünf Jahren verzehnfachen. Damit steigt auch die Dringlichkeit, Strategien für ein wirtschaftliches Recycling zu entwickeln, damit wertvolle Rohstoffe wieder in die Wertschöpfungskette integriert werden können. Hierfür gibt es in Europa bereits zahlreiche Projekte. Die derzeitige Recyclinginfrastruktur besteht allerdings mehrheitlich aus kleinen Anlagen, die diese Stückzahlen nicht wirtschaftlich stemmen können. Eine weitere Herausforderung ist die hohe Varianz unterschiedlichster Batterietypen im Feld.

Aufbauend auf seinem breiten Portfolio an Antriebs- und Steuerungstechnik sowie Montage-, Linear- und Schraubtechnik bietet Bosch Rexroth ein umfangreiches Lösungsangebot für die Skalierung und Automatisierung im Batterierecycling. Hierfür überträgt das Unternehmen etablierte Prinzipien aus der Fertigung auf die spezifischen Anforderungen bei Demontage und Materialrückgewinnung und implementiert automatisierte Prozesse, die menschliche Eingriffe in kritischen Phasen minimieren. Intelligente Lösungen für das Pre-Treatment, die Vorbehandlung zum Recycling, erhöhen die Qualität der Rezyklate sowie die Recyclingrate. So werden Sicherheitsrisiken reduziert, Prozesseffizienz und Wirtschaftlichkeit gesteigert.

Im Rahmen der Diagnose werden zunächst Art und Zustand der Batterie erfasst – eine Herausforderung insbesondere bei älteren Batterien, die noch nicht über einen digitalen Batteriepass verfügen. Ein Diagnosesystem ermittelt, ob und wie ein Batteriepack gefahrlos entladen werden kann. Für das Entladen bietet Bosch Rexroth sowohl ein mobiles als auch ein stationäres Entladesystem. Komponenten aus der Linear-, Schraub- Montagetechnik sowie Cobots ergänzen das Lösungsportfolio für den Transport, das Handling und die Demontage und ermöglichen sowohl manuelle als auch teil- und vollautomatisierte Konzepte. Alle Rexroth Lösungen bauen aufeinander auf. Bereits vorhandene Lösungen können daher bei einer Erweiterung oder einem Umbau in der Regel weiterverwendet werden.

Sein Gesamtkonzept zur Skalierung von Lösungen für das Batterierecycling stellt Bosch Rexroth auf der IFAT 2026 in Halle B4, am Stand 452 vor.

Bosch Rexroth sorgt als ein weltweit führender Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnologien für effiziente, leistungsstarke und sichere Bewegung in Maschinen und Anlagen jeder Art und Größenordnung. Das Unternehmen bündelt weltweite Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile und Industrie-Anwendungen sowie Fabrikautomation. Mit intelligenten Komponenten, maßgeschneiderten Systemlösungen, Engineering sowie Dienstleistungen schafft Bosch Rexroth die Voraussetzungen für vollständig vernetzbare Anwendungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik einschließlich Software und Schnittstellen ins Internet der Dinge. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten rund 32.600 Mitarbeitende 2024 einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro. Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com.

In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2024 mit mehr als 3 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 1,25 Milliarden Euro. 1899 übernahm die Firma Dénes & Friedmann die Vertretung der Bosch-Produkte für die gesamte Donaumonarchie. Das war der Beginn der Bosch-Aktivitäten in Österreich und der Startschuss für eine blühende Erfolgsgeschichte. Heute ist Bosch in Österreich mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Mobilitätslösungen angesiedelt. Nahezu die Hälfte der Belegschaft in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Engagierte Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Auch in den Produktionsbetrieben in Hallein, Bischofshofen, Linz und Pasching sowie in den Vertriebs- und Verwaltungsbereichen tragen dynamische Beschäftigte zum nachhaltigen Erfolg der Bosch-Gruppe in Österreich bei. Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.

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Um Lagerzeiten und Risiken zu minimieren, werden Entladung und chemische Deaktivierung der Elektrofahrzeugbatterien miteinander kombiniert. Für das Entladen bietet Bosch Rexroth mobile und stationäre Entladesysteme.
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Kontakt

03  Manuela Keßler Bosch Rexroth
Bosch Rexroth AG 
Manuela Keßler

Tel.: +49 9352 18-4145
manuela.kessler@boschrexroth.de