19.05.2026

Wachstumsmarkt Elektromobilität: Bosch gewinnt Großauftrag von Mercedes-Benz

E-Motoren für mehrere Leistungsklassen gehen an den Premiumhersteller
Statoren für den E-Motor von Bosch © Bosch

Weltweit laufen derzeit rund sieben Elektromotoren von Bosch pro Minute vom Band.

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  • Bosch-Mobility-Chef Markus Heyn: „Wir liefern Lösungen für das elektrische Fahren in alle Märkte der Welt.“
  • Langfristige Partnerschaft bis in die 2030er Jahre.
  • Mehr als 50 Automobilhersteller weltweit bauen E-Autos mit Technik von Bosch.

Stuttgart – Die Elektrifizierung der Mobilität gewinnt weiter an Dynamik – gemeinsam mit seinen Kunden gestaltet Bosch diesen Wandel aktiv mit. Das Unternehmen hat kürzlich einen neuen Großauftrag von Mercedes-Benz erhalten und soll bis in die 2030er Jahre ein großes Volumen an E-Motoren für die nächste Generation elektrischer Antriebe des Premiumherstellers liefern. „Der neue Auftrag bekräftigt unsere langjährige Partnerschaft mit Mercedes-Benz und zeigt, dass wir unsere Kompetenzen auch in technologisch anspruchsvollen Projekten erfolgreich einbringen“, sagt Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender von Bosch Mobility. Der Auftrag knüpft an ein erfolgreiches Jahr 2025 an, in dem Bosch global mehr als 70 Kundenprojekte akquirieren konnte. Aktuell beliefert das Unternehmen mehr als 50 Automobilhersteller aus aller Welt mit Technik und Lösungen für die Elektromobilität. Auch wenn sich die Märkte je nach Weltregion unterschiedlich schnell entwickeln und der Preis- und Wettbewerbsdruck hoch bleibt, machen die Aufträge deutlich: Bosch ist auch in der Elektromobilität auf Kurs.

Bosch erreicht mit seinen E-Motoren einen Wirkungsgrad von bis zu 98 Prozent bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistungsdichte. Ein Schlüsselfaktor dafür ist die neue Wicklungstechnologie. Zusätzlich sind die E-Motoren von Bosch mit der innovativen Rotor-Ölkühlung ausgestattet, welche die Wärme optimal abführt. Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der skalierbaren Plattformarchitektur: Der Elektromotor kann je nach geforderter Leistung in seiner Länge variiert werden und lässt sich ohne großen Aufwand in unterschiedliche Achsvarianten einsetzen. So können Kunden den Antrieb flexibel und kosteneffizient in verschiedene Fahrzeugmodelle integrieren. Die Kombination aus hoher Effizienz, innovativer Kühlung, optimierter Wickeltechnologie und skalierbarer Plattformarchitektur führt zu einer besonders kompakten Bauweise, die Gewicht, Bauraum und letztlich die Systemkosten reduziert.

Bosch ist wichtiger Technologiepartner für zahlreiche Hersteller weltweit
Für 2026 plant das Unternehmen, mehr als sieben Millionen Komponenten für das elektrische Fahren zu produzieren. Weltweit laufen derzeit rund sieben Elektromotoren von Bosch pro Minute vom Band. Neben Premiumherstellern wie Mercedes-Benz arbeitet Bosch im Bereich der Elektromobilität auch mit einer Vielzahl weiterer international tätiger Automobilhersteller zusammen. In Indien etwa sollen im Rahmen eines Joint Ventures mit TataAutocomp Systems eAchsen für den indischen Markt entwickelt, industrialisiert und gefertigt werden. Auch auf dem derzeit weltweit größten Fahrzeugmarkt China nimmt Bosch als Technologiepartner eine führende Rolle ein. „Wir arbeiten mit fast allen chinesischen, aber auch mit zahlreichen in China tätigen, internationalen Automobilherstellern zusammen“, sagt Marco Zehe, Vorsitzender des Bosch Geschäftsbereichs Electrified Motion. Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt produziert Bosch für eine Vielzahl der dort ansässigen Autobauer und liefert an mehr als 30 Kunden Lösungen für das elektrische Fahren.

Von Siliziumkarbid-Chips bis hin zu kompletten Antriebslösungen – Bosch deckt weltweit das gesamte Spektrum der Elektromobilität ab. Über die eAchse hinaus bietet das Unternehmen mittlerweile auch sogenannte X-in-1-Lösungen an, in denen mehrere Komponenten wie E-Motor, Leistungselektronik, Getriebe und Energiemanagement zu hochintegrierten Systemen gebündelt werden. Diese sind kompakter, leichter, weniger komplex und bieten klare Kostenvorteile für Kunden.

Mobility ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2025 mit 55,8 Milliarden Euro rund 61 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Damit ist das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen einer der führenden Anbieter in der Mobilitätsindustrie. Bosch Mobility verfolgt die Vision einer sicheren, nachhaltigen und begeisternden Mobilität. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Elektrifizierung, Software und Services, Halbleiter und Sensoren, Fahrzeugcomputer, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme sowie Systeme zur Regelung der Fahrdynamik. Hinzu kommen Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel und Flottenbetreiber. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2025 mit rund 3 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro. 1899 übernahm die Firma Dénes & Friedmann die Vertretung der Bosch Produkte für die gesamte Donaumonarchie. Das war der Beginn der Bosch-Aktivitäten in Österreich und der Startschuss für eine blühende Erfolgsgeschichte. Heute ist Bosch in Österreich mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Mobilitäts- und Wasserstoff-Lösungen angesiedelt. Nahezu die Hälfte der Belegschaft in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Engagierte Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Auch in den Produktionsbetrieben in Hallein, Bischofshofen, Linz und Pasching sowie in den Vertriebs- und Verwaltungsbereichen tragen dynamische Beschäftigte zum nachhaltigen Erfolg der Bosch-Gruppe in Österreich bei. Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.

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1 000 x 665 © Bosch


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