11.05.2026
Zukunftssichere Verpackungsmaschinen
ROVEMA verknüpft Eigenentwicklungen mit der Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth
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Vernetzung, modulare Erweiterbarkeit, Sicherheit und die Erfüllung neuer Regularien entscheiden über die Zukunftsfähigkeit der Automatisierung und der damit ausgestatteten Maschinengenerationen. Modulare Plattformen ermöglichen es Maschinenherstellern, eigene Stärken gezielt einzubringen und gleichzeitig von den Vorteilen und dem Lösungsangebot eines offenen Ökosystems zu profitieren. So verbindet ROVEMA in seinen Verpackungsmaschinen beispielsweise eigene, über Jahrzehnte aufgebaute Motion-Kompetenz mit der offenen Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth.
„Unsere eigene Steuerung ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil“, erklärt Ingo Hamel, CTO bei ROVEMA. „Mit ctrlX AUTOMATION ersetzen wir diese Kompetenz nicht, sondern heben sie auf eine neue Plattformebene. Unser Motion-Kern bleibt das Herz der Maschine. Bosch Rexroth liefert das offene Betriebssystem, die Schnittstellen, die Security und die Updatefähigkeit. Genau diese Kombination macht unsere Maschinen langfristig zukunftssicher.“
ctrlX AUTOMATION fungiert bei ROVEMA als offene Plattform. Die eigene Motion-Logik ist darin integriert. Das Linux-basierte Betriebssystem ctrlX OS stellt die Laufzeitumgebung bereit und bringt Modularität, Skalierbarkeit und kontinuierliche Weiterentwicklung in die Automatisierung. Der zentrale ctrlX Data Layer ermöglicht den performanten und transparenten Datenaustausch zwischen Applikationen – eine entscheidende Voraussetzung für vernetzte Maschinen, datenbasierte Services und digitale Erweiterungen. Über standardisierte Schnittstellen wie OPC UA, MQTT oder REST lassen sich Maschinen nahtlos in bestehende IT- und OT-Landschaften integrieren. App-Technologie und Programmiersprachen-Offenheit schaffen zudem Freiräume für eigene Entwicklungen sowie die einfache Anbindung von Drittkomponenten wie Vision-Systemen, Robotik oder Sensorik.
Das Betriebssystem ctrlX OS ist nach IEC 62443-4-2 zertifiziert, Applikationen laufen in abgeschotteten Sandboxen und Security-Funktionen wie Firewall, rollenbasiertes User-Management und sichere VPN-Lösungen sind systemisch verankert. Das ctrlX Device Portal ermöglicht zudem ein zentrales Geräte- und Update-Management – ein wesentlicher Baustein für den sicheren Betrieb vernetzter Maschinen.
Zukunftssicherheit für Maschinenbetreiber
Mit ctrlX AUTOMATION lassen sich bestehende Maschinen mit überschaubarem Aufwand auf die neue, zukunftssichere P@ck-Control-Generation upgraden. Das verlängert die Nutzungsdauer der Anlagen erheblich und schützt getätigte Investitionen. Betreiber erhalten eine Plattform, die von Grund auf für zukünftige Anforderungen ausgelegt ist: von Predictive Maintenance über KI-basierte Anwendungen bis hin zu neuen digitalen Services. Offenheit, Security by Design und langfristige Komponentenverfügbarkeit sorgen für Planungssicherheit über viele Jahre hinweg.
Neue Funktionen, digitale Services oder sicherheitsrelevante Updates lassen sich über die Plattform integrieren, ohne dass ROVEMA die eigene Kernlogik neu entwickeln muss. Damit schafft das Unternehmen die Voraussetzung, regulatorische Anforderungen, Marktveränderungen und technologische Innovationen langfristig beherrschbar zu machen, um seinen Kunden zukunftssichere Maschinen zu liefern.
Bosch Rexroth sorgt als ein weltweit führender Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnologien für effiziente, leistungsstarke und sichere Bewegung in Maschinen und Anlagen jeder Art und Größenordnung. Das Unternehmen bündelt weltweite Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile und Industrie-Anwendungen sowie Fabrikautomation. Mit intelligenten Komponenten, maßgeschneiderten Systemlösungen, Engineering sowie Dienstleistungen schafft Bosch Rexroth die Voraussetzungen für vollständig vernetzbare Anwendungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik einschließlich Software und Schnittstellen ins Internet der Dinge. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten rund 31.900 Mitarbeitende 2025 einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro. Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com.
In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2025 mit rund 3 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro. 1899 übernahm die Firma Dénes & Friedmann die Vertretung der Bosch Produkte für die gesamte Donaumonarchie. Das war der Beginn der Bosch-Aktivitäten in Österreich und der Startschuss für eine blühende Erfolgsgeschichte. Heute ist Bosch in Österreich mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Mobilitäts- und Wasserstoff-Lösungen angesiedelt. Nahezu die Hälfte der Belegschaft in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Engagierte Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Auch in den Produktionsbetrieben in Hallein, Bischofshofen, Linz und Pasching sowie in den Vertriebs- und Verwaltungsbereichen tragen dynamische Beschäftigte zum nachhaltigen Erfolg der Bosch-Gruppe in Österreich bei. Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.