16.01.2026

Bosch und LINZ AG wollen den Weg zur Wasserstoff-Wirtschaft in Linz beschleunigen

Bosch und die LINZ AG beschleunigen den Weg zur Wasserstoff-Wirtschaft in Linz: Am 16. Januar 2026 unterzeichneten beide Unternehmen eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Erforschung und Entwicklung innovativer Wasserstoff-Lösungen. © Bosch/APA-Fotoservice/Schneeberger

Im Bild v.l.n.r.: DI Erich Haider, MBA (Generaldirektor der LINZ AG), Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer, OÖ. Landesrat Markus Achleitner, Helmut Weinwurm (Vorstandsvorsitzender der Robert Bosch AG) und Dr. Thomas Pauer (Aufsichtsratsvorsitzender der Robert Bosch AG)

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  • Bosch und die LINZ AG unterzeichnen eine Absichtserklärung zur Entwicklung innovativer Wasserstoff-Lösungen für den Standort Linz.
  • Die Vereinbarung wurde im Beisein von Landesrat Markus Achleitner und Bürgermeister Dietmar Prammer unterzeichnet und unterstreicht die strategische Bedeutung für Oberösterreich und Linz.
  • Schwerpunkt der Partnerschaft ist die künftige Nutzung von grünem Wasserstoff aus dem Bosch Elektrolyseprüffeld sowie die Prüfung der Anbindung des Bosch-Standortes an das entstehende H2-Startnetz und weiterer Pilotprojekte zur Wasserstofferzeugung.


Linz – Bosch und die LINZ AG haben heute, 16. Januar 2026, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) zur gemeinsamen Erforschung und Entwicklung innovativer Wasserstoff-Lösungen unterzeichnet. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, die Dekarbonisierung der Energieversorgung voranzutreiben und die regionale Wasserstoff-Wirtschaft in Linz nachhaltig zu stärken.

Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen eines feierlichen Termins in Linz unter Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft und Politik, darunter Landesrat Markus Achleitner und der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer. Die Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung von grünem Wasserstoff für den Wirtschafts- und Energiestandort Oberösterreich.

Im Mittelpunkt der explorativen Zusammenarbeit steht die effiziente Nutzbarmachung und Verwertung des im Elektrolyseprüffeld des Bosch Engineering Centers Linz erzeugten Wasserstoffs. Die LINZ AG prüft die Einbindung dieser Wasserstoffquelle ins entstehende H2-Startnetz Linz mittels einer neuen 100 % Wasserstoff-Leitung, um den Wasserstoff effizient und sicher an erste potenzielle Abnehmer zu verteilen. Darüber hinaus prüfen Bosch und die LINZ AG Optionen für den Aufbau weiterer Elektrolyseanlagen sowie Potenziale zur Optimierung durch eine gemeinsame Nutzung von Infrastruktur. Ein weiterer Fokus liegt auf der Erprobung eines netzdienlichen Betriebs zur Systemstabilisierung des Stromnetzes und der effizienten Nutzung erneuerbarer Energien. Flankierend dazu werden Forschungspartner eingebunden, um technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte wissenschaftlich zu begleiten.

„Das Bosch Engineering Center Linz bietet mit seinem Elektrolyseprüffeld ideale Voraussetzungen, um Wasserstoff-Technologien vom Testbetrieb in reale Anwendungen zu überführen“, sagt Christian Ganser, Leiter des Bosch Engineering Center Linz. „Die Zusammenarbeit mit der Linz AG ermöglicht es uns, Forschung, Infrastruktur und regionale Nutzung sinnvoll zu verknüpfen und Wasserstofflösungen praxisnah weiterzuentwickeln.“

„Diese Partnerschaft ist ein starkes Signal für die Zukunft der Energieversorgung in unserer Region“, erklärt Helmut Weinwurm, Vorstandsvorsitzender der Robert Bosch AG. „Gemeinsam mit der LINZ AG wollen wir unsere Expertise in Wasserstoff-Technologien gezielt einsetzen, um konkrete und nachhaltige Lösungen für Linz zu entwickeln.“

Auch Dr. Thomas Pauer, Vorsitzender des Bereichsvorstands Powertrain Solutions bei Bosch und Aufsichtsratsvorsitzender der Robert Bosch AG, betont die Bedeutung der Kooperation: „Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Energieträger und Rohstoff der Zukunft. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, technologische Kompetenz und regionale Umsetzung ideal zu verbinden und innovative Anwendungen für den Standort Linz zu erschließen.“

„Als innovatives Versorgungsunternehmen sehen wir im Wasserstoff einen Schlüssel für eine zukunftssichere Energieinfrastruktur“, sagt DI Erich Haider, MBA, Generaldirektor der LINZ AG. „Die Kooperation mit Bosch verschafft uns frühzeitig Zugang zu führender Technologie und einer potenziellen Wasserstoff-Quelle. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zur Transformation des Energiesystems in unserer Region.“

Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner unterstreicht die Bedeutung der Vereinbarung für Oberösterreich: „Diese Partnerschaft zeigt, wie Innovation, Industrie und Energiewende erfolgreich zusammenspielen können. Sie ist damit auch ein wichtiger Schritt für unsere OÖ. Wasserstoff-Offensive 2030. Die Umsetzung erfolgt insbesondere auch über unser OÖ. Wasserstoff-Netzwerk, das bereits 78 Betriebe und Forschungseinrichtungen umfasst, darunter auch die Firma Bosch als wesentlichen Impulsgeber. Grüner Wasserstoff wird eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts und den Klimaschutz spielen.“

Auch Bürgermeister Dietmar Prammer begrüßt die Initiative: „Die Kooperation von Bosch und der Linz AG ist ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Sie stärkt Linz als Innovationsstandort und setzt wichtige Impulse für Wertschöpfung und Beschäftigung.“

Die Absichtserklärung bildet die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit der Partner. In den kommenden Monaten wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe die technischen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Potenziale analysieren und konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte erarbeiten.

Weitere Pressebilder von der Unterzeichnung der Absichtserklärung sind downloadbar in der APA-Fotogalerie.
In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2024 mit mehr als 3 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 1,25 Milliarden Euro. 1899 übernahm die Firma Dénes & Friedmann die Vertretung der Bosch-Produkte für die gesamte Donaumonarchie. Das war der Beginn der Bosch-Aktivitäten in Österreich und der Startschuss für eine blühende Erfolgsgeschichte. Heute ist Bosch in Österreich mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Mobilitätslösungen angesiedelt. Nahezu die Hälfte der Belegschaft in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Engagierte Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Auch in den Produktionsbetrieben in Hallein, Bischofshofen, Linz und Pasching sowie in den Vertriebs- und Verwaltungsbereichen tragen dynamische Beschäftigte zum nachhaltigen Erfolg der Bosch-Gruppe in Österreich bei. Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen mit weltweit rund 418 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2024). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 90,3 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 490 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 87 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten. Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.

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